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Job Natur 100+ - Rund 40 Zusatzjobs durch aktive Landschaftspflege |
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Wuppertal ist eine Stadt mit einem Grünflächenanteil von über 50 Prozent. Viele der artenreichen Wiesen, natürlichen Bachtäler oder imposanten Felsaufschlüsse drohen jedoch als Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere durch Verbrachung, Verbuschung oder Müll verloren zu gehen. Auch für Naturfreunde und Wanderer sind diese Naturinseln häufig nicht mehr erlebbar: Wege sind zugewachsen, Sichtschneisen verbuscht. Die GESA gGmbH hat daher mit ihren Partnern Stadt Wuppertal, der Biologischen Station Mittlere Wupper und der ARGE das Naturschutzprojekt „JobNatur 100+“ gestartet, das die Pflege von mehr als 100 Grünflächen zum Ziel hat.
Die Pflege von über 100 Einzelstandorten ist arbeitsintensiv und im Rahmen der normalen Grünflächenpflege der Stadt nicht zu leisten. Mit diesem Projekt wird daher ein wertvoller Beitrag geleistet, um stadtnahe Erholungsflächen zu erhalten oder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen. Insgesamt umfasst das Projekt zehn Maßnahmenblöcke, angefangen von Artenschutz bis hin zur Pflege von Streuobstwiesen. Gleichzeitig umfasst die Pflege eine Vielzahl abwechslungsreicher Tätigkeiten wie Rückschnitt von Buschwerk, Mähen von Wildwiesen oder das Ausheben von Feuchtbiotopen.
Für diese wichtige und facettenreiche Aufgabe hat die ARGE Wuppertal 40 Arbeitsgelegenheiten (Zusatzjobs) für Bezieher von Arbeitslosengeld II geschaffen. In diesem Rahmen werden die Teilnehmer in vielfältiger Weise qualifiziert: dazu gehört die Bedienung unterschiedlicher Geräte wie Motorsense oder Balkenmäher, aber auch Pflanzenkunde und Renaturierung. Zusätzlich wurden für die Anleiterfunktion vier sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Beschäftigungschancen der Teilnehmer im Bereich Garten- und Landschaftsbau zu verbessern.
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letzte Änderung: 30.05.2007 |
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