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Die Realisierung eines Fahrrad- und Erlebnisweges auf der aufgelassenen
Nordbahntrasse ist eines der ambitioniertesten Wuppertaler
Stadtentwicklungsprojekte der nächsten Jahre. Finanziert werden soll das Projekt
durch EU-Mittel sowie Sponsoring und Spenden, die die Wuppertalbewegung
einwirbt.
Allerdings hat die Natur im Laufe der Zeit Teile der
stadtbildprägenden Viadukte und Brücken zurückerobert. An vielen Stellen haben
sich Sträucher und Baumbewuchs an und auf den historischen Bauwerken
angesiedelt. Nun drohen durch das eindringende Wurzelwerk irreparable Schäden an
der Bausubstanz, die langfristig sogar zu Verfall oder Abbruch führen
könnten.
Die ARGE hat daher in Kooperation mit der gemeinnützigen
Wichernhaus Wuppertal GmbH eine Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahme
gestartet, um die teilweise denkmalgeschützten Bauwerke zu entholzen und so in
ihrem Bestand zu sichern. 25 langzeitarbeitslose Menschen kümmern sich zunächst
um die Viadukte, Brücken und Tunnel und werden im Rahmen ihrer Tätigkeit auch
qualifiziert. Dadurch erhöhen sich zukünftig ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Mit der Sicherung der historischen Bauwerke verbessern sich aber auch
die Startchancen für das Radweg-Projekt, denn jede weitere Verschlechterung der
Bausubstanz würde die eigentlichen Investitionskosten erhöhen.
Bereits
jetzt hat die ARGE für den Fall der Realisierung des Fahrrad- und Erlebniswegs
ihre Unterstützung zugesagt. Dies gilt vor allem für die umfangreichen
Streckenarbeiten, wo bestimmte Tätigkeiten im Rahmen der Beschäftigungsförderung
und Qualifizierung durchgeführt werden können.
http://www.wuppertalbewegung.de |
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