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  Am Start: Stadtteil-Service packt in der Talachse mit an  
 

Grafik: Stadtteil-Service - Herr Lenz
Grafik: Stadtteil-Service - alle

Schnell, zuverlässig und zupackend: So sollen ab sofort in vier Wuppertaler Stadtteilen all die Aufgaben und Probleme angegangen werden, für die bislang Geld, Zeit und Arbeitskräfte fehlten. Mit ihrer Unterschrift begründeten die Träger des Projektes „Stadtteil-Service“ am 18. Juni 2007 ganz offiziell den Modellversuch. Dieses von der ARGE Wuppertal finanzierten Projekt  wird insgesamt 60 Menschen neue Arbeit und den Quartieren eine deutliche Verbesserung in Sachen Aufenthaltsqualität bringen.

Konkret heißt das: In jedem der vier Stadtteile arbeiten ab sofort arbeitslose Menschen aus den Stadtteilen für die Stadtteile und zwar in sogenannten Arbeitsgelegenheiten. Was sie für mehr Service, Sauberkeit und Sicherheit im Stadtteil tun, hängt auch von den Wünschen und Anfragen der Menschen in Unterbarmen, Südstadt-Arrenberg, in der Nordstadt und am Ostersbaum ab.

Da wünscht sich zum Beispiel eine Schule Unterstützung bei kleinen Verschönerungsarbeiten, Verstärkung beim Anlegen eines Schulgartens oder einfach Hilfe beim nächsten Schulfest, hat aber  wenig engagierte Eltern. Es fehlen die helfenden Hände, um die Beete richtig vorzubereiten, Stühle, Tische, Pavillons und ähnliches aufzubauen oder beim Spülkram zu helfen. Genau das könnten in Zukunft die Männer und Frauen vom Stadtteil-Service übernehmen – in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Anbietern solcher Leistungen.

Genau diese Abstimmung ist auch dann gefragt, wenn die Service-Leute die städtische Straßenreinigung oder die Grünflächen-Kollegen dabei unterstützen, dass in Rasenflächen und Blumenkübeln nur grüne Halme und bunte Blumen prangen, nicht aber weggeschmissene Trinkpäckchen, Hundehaufen oder Chipstüten. Dann können die neuen Servicekräfte im Stadtteil auf Missstände aufmerksam machen, oder selbst kleine Picobello-Tage im Viertel organisieren und dabei mit anpacken, wenn es darum geht, Plätze, Wege und Wiesen sauber zu halten.

Die Mithilfe der Service-Kräfte kann auch dann gefragt sein, wenn ein Altersheim einen Ausflug machen will und viele helfende Hände braucht, damit der logistisch auch tatsächlich klappt.

Das Projekt konzentriert sich zunächst auf die vier Stadtbezirke in der Talachse.
Die ARGE Wuppertal, freie Träger und die Stadt haben es übernommen, den Stadtteil-Service zu organisieren. Per Unterschrift haben Oberbürgermeister Peter Jung, ARGE-Geschäftsführer Thomas Lenz und Vertreter der Arbeiterwohlfahrt, des Internationalen Bundes, des Nachbarschaftsheims, des Wichernhauses und der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ihre Zusammenarbeit bestätigt.

Damit können die Teams, bei denen immer drei bis vier Menschen zusammen arbeiten und von erfahrenen Anleitern unterstützt werden, jetzt ganz offiziell ihren Dienst antreten. Nach sorgsamer und fundierter Qualifizierung werden sie in den Stadtteilen als Ansprechpartner für alle Fälle gut bekannt sein – schon deshalb gut zu erkennen an ihren blauen Jacken und T-Shirts mit dem Aufdruck Stadtteil-Service.

Finanziert wird das Beschäftigungsprojekt von der ARGE Wuppertal. Die Organisation und Umsetzung vor Ort übernehmen freie Träger. Die Gesamtkoordination erfolgt über die Stadt im Sozial – und Jugendbereich. Bei Erfolg und Akzeptanz in den vier Startgebieten soll dieser Service auch in weiteren Quartieren eingerichtet werden.

 
 
arge logo footer letzte Änderung: 19.06.2007
 
 
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